Sessions 2014

Erleben Sie auf der GUI&DESIGN mehr als 20 spannende Vorträge rund um das Thema Forschung, Praxis und Werkzeuge zu grafischen Benutzeroberflächen. Diskutieren Sie zum Abschluss mit den Experten Ihre Fragen und Erfahrungen rund um die Zukunft grafischer Benutzeroberflächen.

Keynote

Keynote - GUI, Design & Verhalten

Die Vielfalt graphischer Benutzeroberflächen nimmt ständig zu. Kein Wunder, denn neue Soft- und Hardwarewaretechnologien machen immer ausgefeiltere und aufwändigere Interaktionskonzepte auf den verschiedensten Plattformen möglich. Die steigende Komplexität durch Vernetzung, höhere Verfügbarkeit von Information, Multimodalität, … tut ihr übriges. Gleichzeitig wird jedoch der Wunsch nach einfachen und intuitiv verständlichen Benutzeroberflächen immer lauter. Umso wichtiger zu wissen, wie diese Komplexität reduziert werden kann. Und: was sind eigentlich die Stellschrauben, um möglichst früh die richtigen Entscheidungen bei der Gestaltung von User Interfaces für ein „optimales“ Verhalten von Benutzern an interaktiven Systemen zu treffen?

Knut Polkehn



Responsive Design mit Bootstrap

Bootstrap ist ein Open-Source-Framework von Twitter, das eine Reihe von Hilfsmitteln für die Gestaltung von Websites und Webanwendungen bereitstellt. Die Gestaltungsvorlagen basieren auf HTML und CSS und beinhalten Formulare, Buttons, Tabellen und viele andere Oberflächenelemente. Dieser Vortrag gibt eine Einführung und weitere wertvolle Tipps aus der Praxis.

Gregor Biswanger

Ästhetik in der Produktwahrnehmung

Hässlichkeit verkauft sich schlecht.* - Was aber wird gemeinhin als schön, was als hässlich empfunden? Kann dies vielleicht doch näher eingegrenzt werden, obwohl das Sprichwort „Über Geschmack lässt sich nicht streiten.“ anderes vermuten lässt?
In unserem Vortrag wollen wir einen Einblick in die psychologische Forschung zur Produktästhetik geben und Ergebnisse der Ästhetikforschung vorstellen, die Hinweise darauf liefern, dass es - zumindest bei einigen Eigenschaften - so etwas wie einen Konsens über schön und hässlich gibt. Außerdem sollen mögliche Einsatzgebiete der psychologischen Ästhetikforschung in der Praxis betrachtet und deren Mehrwert und Grenzen aufgezeigt werden.

Dipl.-Psych. Julia Moritz & Prof. Dr. Arnd Engeln

Das Needs Innovation Model

Ist es Magie oder nur heiße Luft? Das Bedürfnis- Innovationsmodell kann am besten als eine Kombination von verschiedenen etablierten Konzepten, Modellen und Maps verstanden werden, mit dem Ziel, einen ganzheitlichen und zuverlässigen Weg zu definieren, um einen dauerhaften Erfolg am Markt zu erzielen.
Das NI© Modell wurde erstellt, um Unternehmen zu unterstützen Innovationen auf Kundenbedürfnissen aufzubauen, diese zu sammeln und zu bewerten. Im Modell werden kritische Bereiche für Verbesserungen bestimmt und hervorgehoben. Das NI Modell identifizert die „Main Use CASES“ und die gesamte Customer Journey um die Aufgabenstellung, um ein ganzheitliches Sicht zu erhalten. Hier können Produkte, Prozesse aber auch Dienstleistungen als Zielobjekt definiert werden.

Johannes Robier

HCI Design Patterns

HCI Design Patterns sind ein neues, sehr kompaktes und gut lesbares Format für UI Design Guidelines. Sie kombinieren die Allgemeingültigkeit von "Golden Rules" mit ganz konkreten, anschaulichen Beispielen aus dem Interface-Entwickleralltag, wie man sie aus Styleguides kennt, und jedes HCI Design Pattern hat eine einheitliche Textstruktur. Mit ihnen lernen Sie schnell die Best Practices für Mobile Apps, Web Design oder andere Interfaces. Erfahren Sie, was hinter der Idee zu HCI Design Patterns steckt und wie man sie liest. Erhalten Sie einen Einblick in einige der zahlreichen aktuellen Bücher zum Interface-Design, die bereits das Pattern-Format verwenden. Nutzen Sie schließlich das Pattern-Format, um eigene Guidelines zu schreiben und so in Ihrem Team ein Corporate Memory Ihrer Design-Richtlinien aufzubauen und neue Team-Mitglieder schneller einzuarbeiten und zu integrieren. Der Vortragende ist Autor des ersten Buchs zu HCI Design Patterns und mehrerer Pattern-Sammlungen.

Prof. Jan Borchers

Houston – Wir haben (k)ein Problem!

Ein aktueller Mittelklassewagen, mit dem wir zum Einkaufen fahren, produziert mehr Daten als die Apollo 11, welche die ersten Menschen auf den Mond schoss.
Fakt ist: Seit der Mondlandung hat sich die Power digitaler Systeme in unserem Alltag potenziert, was zu einer wahren Informationsflut führt. Dank der immer stärker wachsenden Vernetzung der analogen Welt ist die Tendenz weiter steigend. Doch wie sollen wir diese Informationen überhaupt noch aufnehmen? In ihrer Session zeigen Ulrike und Marco Wege auf, komplizierte digitale Informationen zu simplifizieren und verständlich zu visualisieren. Darüber hinaus geben die beiden einen Einblick, wie sich Interaktionsschnittstellen homogen in das Visualisierungskonstrukt einfügen lassen, ohne den Benutzer zu verwirren oder den Informationsfluss zu zerstören. An Hand von praktischen Beispielen werden die beiden konkrete Ansätze aufzeigen, wie dank C#/XAML auch ohne teure Zusatzkomponenten, Windows Store Apps erstellt und somit ansprechende Informationsanzeigen nicht nur für klassische mobile Devices, sondern auch für große Leitstände realisiert werden.

Marco Richardson & Ulrike Stirnweiß

MVVM – Best Practices

Wie das MVVM-Pattern funktioniert, hat ein Großteil der Entwickler-Gemeinde bereits verstanden. Jedoch tauchen immer wieder Probleme und neue Fragen zur richtigen Umsetzung auf. Stundenlanges Forschen im Netz treibt das Projekt leider auch nicht voran. In diesem Vortrag erhalten Sie die Best Practices bei der Implementierung des MVVM-Patterns.

Gregor Biswanger

Die drei Schritte zu einer begeisternden Software

Gut programmierte Software gibt es wie Sand am Meer. Aber wirklich begeisternde Lösungen sind rar! Das liegt daran, dass der eigentliche Mehrwert für den Benutzer selten im Zentrum aller Überlegungen steht. Diese Session verrät Ihnen die drei Schritte zu einem Software-Konzept, das die Benutzer methodisch ins Visier nimmt. Und Begeisterung garantiert.

Daniel Greitens

Stilsicher kombinieren für Entwickler – UI Styleguides im Unternehmen etablieren

Dieser Vortrag zeigt, wie man im eigenen Unternehmen die Einführung eines UI Styleguides systematisch ausrollen kann und welche Best Practices sich bei Erstellung, Nutzung und Wartung eines solchen Styleguides bewährt haben. Untermauert wird der Vortrag dabei mit stillvollen und stillosen Beispielen aus der Praxis.

Thomas Immich

Business + Trend Vortrag zu Enterprise Mobility

Im Zeitalter der Mobilität zu agieren ist schwerer als dort anzukommen. Lernen Sie wie der durchaus steinige Weg sicher gegangen werden kann und wo sich Stolpersteine verbergen. Die Mobility Rockstars Lars Keller und Frank Solinske nehmen Sie mit auf die Reise und skizzieren mögliche Lösungen aus den Bereichen Infrastruktur, Prozesse, Devices und Apps. Daher die Frage: Wie mobil sind Sie schon? :-)

Lars Keller & Frank Solinske

Branding the User Experience!

Dieser Vortrag gibt Auskunft über ein eigens entwickeltes Werkzeug, dass am Beispiel von Textverarbeitungssoftware ermittelt, welche Faktoren wirklich ausschlaggebend für ein besseres Nutzungserlebnis, sprich eine bessere User Experience bei Software sind. Zudem wird ein Kreativprozess und dessen Tools vorgestellt, der darauf aufbauend zwei der relevantesten Faktoren berücksichtigt und als Resultat den Weg zu einem perfekt auf die Markenwerte des Unternehmens passenden Erscheinungsbild aufzeigt.

Werner Spicka

UI/UX für Internet of Things

Internet der Dinge ist wieder in aller Munde. Es wird immer mehr Geräte und Lösungen geben die miteinander vernetzt sind. Eine schwere Aufgabe dazu lautet, wie kann man dem Benutzer die Bedienung erleichtern? Der Vortrag zeigt einige Konzepte die sich bereits auf dem Markt bewiesen haben und welche Regeln es für eigene Planungen zu berücksichtigen gilt.

Gregor Biswanger

Weltenwandler: Native Apps mit .NET und Xamarin

Mobile Apps sind kompliziert und technologisch vielfältig: iOS, Android und Windows Phone verwenden unterschiedliche Oberflächentechniken und Programmiersprachen. Die Tools von Xamarin bemühen sich, alles unter ein gemeinsames Dach zu stellen: .NET und C# zur Programmierung, lediglich im Hintergrund werkeln die systemeigenen SDKs. Und mit Xamarin.Forms gibt es sogar einen Ansatz, der Teile der Oberfläche technologisch vereinheitlichen kann. Dieser Vortrag erläutert Hintergründe des kompletten Xamarin-Ökosystems und berichtet aus der Praxis.

Christian Wenz

Der Werkzeugkasten für Entwickler - Ein UI-Framework in AngularJS

Längst sind Single-Page Applikationen im HTML5- / JavaScript-Umfeld aus den Kinderschuhen herausgewachsen und haben im Business-Sektor Fuß gefasst. Gerade Applikations-Frameworks wie AngularJS erlauben es heutzutage, große Business-Anwendungen zu realisieren, die sich in ihrer Komplexität nicht hinter traditionellen Software-Entwicklungen verstecken müssen. Um qualitativ hochwertige und moderne User-Interface mit diesen neuen Technologien entwickeln zu können, sind allerdings auch hier umfangreiche Maßnahmen notwendig, die - Abseits von UI-Frameworks wie Twitter Bootstrap - ein einfaches und konsistentes Verhalten gewährleisten. In dieser Session wird ein exemplarisches Framework entwickelt, dass die Entwickler modernen Web-Applikationen genau darin unterstützen soll. Dabei wird es nicht nur um die Control-Logik in Form von Angular Directives, sondern u.a. auch um das schwierige Thema Design mit CSS-Styles gehen.

Timo Korinth

Cortana, verbessere meine App!

Mit Windows Phone 8.1 kam die persönliche Assistentin Cortana - leider nur für die USA.Doch die Gerüchteküche brodelt, kommt Cortana mit Windows 10 auf den Desktop und mit Windows Phone 8.1 Update 2 nach Deutschland? Doch was für den Nutzer ein nettes Gimmick ist kann für den Appentwickler einen entscheidenden USP darstellen. Wie Cortana funktioniert und wie sie zum Aufrufen und zur Interaktion mit der eigenen App verwendet werden kann zeigt der Vortrag mit Hilfe verschiedener Beispiele.

Alexander Witkowski & Cortana

Natural User Interface (Kinect)

Natural User Interfaces, kurz NUI, bezeichnen einen wichtigen neuen Trend für Interaktionstechnologien. Dieser Vortrag bietet eine Einführung in NUI und zeigt anhand von Kinect was beachtet werden muss, um eine natürliche Mensch-Maschine-Schnittstelle zu gestalten, die intuitiv und nutzerfreundlich ist. Kinect ist ein Sensor von Microsoft, der Gesichtserkennung, sowie Sprach- und Gestenerkennung ermöglicht. Damit ist es einfach auf schnelle Weise neue Interaktionsformen einzusetzen.

Nicoleta Mihali

Physical Computing: Ein Hands-On Crash Course mit Arduino

Software schreiben kann jeder. Aber wie bringe ich eine LED zum Blinken? Oder meine Blumen dazu, mir zu twittern, dass sie gegossen werden müssen? Physical Computing reißt die Mauern zwischen Rechner und Umwelt ein; auf einmal kommuniziert Ihre Software ganz einfach mit Schaltern und Sensoren für Licht, Druck, Berührung etc., mit LEDs, Summern, Servos und Motoren. Anhand der spektakulär erfolgreichen Arduino-Plattform lernen Sie, wie man so heutzutage rasch und iterativ Prototyping nicht nur in Software, sondern auch in Hardware betreiben kann — die Basis des Internet of Things. Nach einer kurzen Einführung werden wir in dieser Veranstaltung handgreiflich: Sie stecken ein Arduino Microcontroller-Board an Ihren Laptop, programmieren es bequem vom Rechner aus in einer Java-ähnlichen Sprache, und schon blinkt Ihre erste LED. Erleben Sie die Faszination dieser besonders leicht zu programmierenden Elektronik-Plattform, die die Herzen der internationalen Maker-Community im Sturm erobert hat. Arduino-Boards werden gestellt. Der Vortragende ist Autor des erfolgreichen kostenlosen Büchleins “Arduino in a Nutshell”.

Teilnahme begrenzt! Anmeldung nur per E-Mail.

Prof. Jan Borchers

XAML UI Development Best Practices 2.0

Erfahren Sie neue und spannende Best Practices aus der Welt der WPF und XAML Developer. Lernen Sie u.a. wie man wirklich performant mit modularen Ressource Dictionaries arbeitet und erleben Sie die grenzenlosen Möglichkeiten von Attached Properties. Erfahren Sie den korrekten Umgang mit Icons als Icon Fonts sowie impliziten DataTemplates. WPF bietet für jede Herausforderung bei der Umsetzung eines optimierten UX Designs die passenden Lösungsräume!

David C. Thömmes

Cross Device Entwicklung mit Universal Apps als prototypisches Vorgehen

„Universal Apps“ sind eines der aktuell größten Themen in der App-Entwicklung für Windows-Plattformen. Mit nur geringen grafischen Anpassungen ermöglicht diese Technologie ein einheitliches Nutzererlebnis für Desktop, Tablet und Phone. Am Beispiel einer konkreten App zeigt diese Session, wie Entwicklung und Oberflächengestaltung einer solchen „universell“ einsetzbaren Anwendung funktioniert am praktischen Beispiel einer Prototypen-Entwicklung. Neben dem optimalen Zusammenspiel für Designer und Entwickler, werden einerseits Fallstrick und andererseits Perspektiven durch Windows 10 aufgezeigt.

Peggy Reuter-Heinrich & Lars Heinrich

Die Relevanz von UX im Unternehmen steigern

Der Vortrag behandelt Vorgehensweisen wie Usability und UX in Unternehmen eingeführt werden kann. Wie räumt man mit Vorbehalten auf, wer kann die Verantwortung übernehmen und welche Prozesse sind zu berücksichtigen? Einbringung von UX in die Produkt- und Softwareentwicklung bedeutet die bestehende Kultur mit den ihren Prozessen zu verändern. Veränderungen müssen nicht immer eine Bedrohung darstellen sondern können die Chance für bessere Produkte, mehr Spaß bei der Arbeit und zufriedenere Kunden ermöglichen. Hier gilt es herauszufinden, wo am ehesten angesetzt werden kann. Ein Unternehmen, dass Kundenfeedback einholt hat eine Menge Wissen über Ihre Kunden und kann dieses in zukünftige UX-Prozesse einbeziehen. 10 Regeln bieten Hinweise und Tipps und runden den Vortrag ab für Fragen und Diskussion.

Prof. Astrid Beck

Kurzfristige Programmänderungen vorbehalten.