Sessions

Die Vorträge der GUI&DESIGN teilen sich in zwei Tracks auf:

1. UX & UI, Designsprachen
2. Konkrete technische Werkzeuge, Umsetzung und Sensorik

Persönlich ausgesucht von der Content Managerin Ulrike Stirnweiß

Keynote Di, 12.Dez

Die Zukunft mit Sprachsteuerung gestalten


Gehören Maus und Monitor schon bald der Vergangenheit an? Sprache gilt als die natürlichste Interaktionsform und wird immer häufiger genutzt, wenn nicht sogar vom Nutzer erwartet. Doch wie können wir den Herausforderungen gerecht werden und Sprache berücksichtigen? Sascha Wolter diskutiert nicht nur diese Fragen. Er zeigt außerdem, wie sich moderne Interaktionsformen und multimodale Benutzungsschnittstellen mit Sprach-Diensten wie Amazon Alexa umsetzen lassen.



Sascha Wolter





Keynote Mi, 13.Dez

Ideensprints - Wie wäre es mit einer guten Idee zur richtigen Zeit?


Was hält Mitarbeiter davon ab, im Berufsalltag kreativ zu sein? Die häufigsten Antworten sind: Zeitdruck, Störungen, zu viel Kritik, zu wenig Austausch und langweilige Meetings. Für eine erfolgreiche Ideenfindung braucht man einen geschützten Raum und ein strukturiertes Vorgehen.

In meinem Vortrag erkläre ich,

- was ein Ideensprint genau ist,
- wie man ihn gezielt vorbereitet,
- mit dem Team am besten Ideen produziert
- und am Ende die beste Idee auswählt.

Für wen ist das Interessant?
Für alle Mitarbeiter, die neben Ihren fachlichen und strategischen Fähigkeiten, auch viel Kreativität und Vorstellungskraft brauchen.



Andreas Jacobs

Konzeption, Design und Usability

Gute Typografie, bessere Apps


Text ist überall, denn ohne Text geht nichts. Benutzeroberflächen bestehen aus schriftlichen Informationen. Die Lesbarkeit und ästhetische Qualität von Labels, Buttons und Textblöcken verdient deshalb unsere besondere Aufmerksamkeit – und Liebe zum Detail! Dafür sind neue Arbeits- und Denkweisen erforderlich: Wer typografische Feinheiten in dynamischen Inhalten per Programmcode gestaltet, gewinnt die Kontrolle übers Layout zurück und kann mikrotypografische Perfektion erreichen. Frank Rausch wird im Vortrag seine Arbeitsweise vorstellen und über die Möglichkeiten zur Umsetzung guter Typografie in der Zukunft spekulieren.



Frank Rausch





Den Nutzer ins Boot holen - UX Methoden zum Anfassen


Wollen Sie ihre Workflows und Screens noch vor der Implementierungsphase greifbar machen, um diese mit Kunden oder im Team zu diskutieren? Dann sind Sie in diesem Vortrag richtig! Wir stellen nutzerzentrierte Methoden vor, mit denen ein gemeinsames Verständnis der zu entwickelnden Anwendung geschaffen und Usability Probleme noch vor der ersten Codezeile aufgedeckt werden - ganz ohne Einsatz des Rechners. Auf dem Weg von der Idee bis hin zum ersten Prototypen gibt es eine Vielzahl an Methoden. Anhand eines Beispielprojekts wird ein handlicher Methoden-Werkzeugkasten (z.B. Personas, User Journeys, Rapid Prototyping) vorgestellt und evaluiert. Holen auch Sie ihre Nutzer mit insC Boot und rudern sie gemeinsam zum Erfolg!



Ulrike Stirnweiß & Nina Hauer





Alexa, wie redest du eigentlich mit mir? Potenziale und Herausforderungen von Voice-Based UIs


Mit Siri, Alexa und Google Home finden sprachgesteuerte Anwendungen - sogenannte Voice-Based UIs - allmählich ihren Weg in unsere Büros, Wohnungen und Hosentaschen. Allerdings sind Abfragen des Terminkalenders, das An- und Ausschalten der Wohnzimmerbeleuchtung und die Auswahl der Musik per Sprache nur ein erster Schritt. Wir lernen gerade eine ganz neue Art kennen, mit unseren Computern zu umzugehen: In vielen Anwendungsbereichen, die weit über den Privatgebrauch hinausgehen, werden wir zunehmend mit unseren Computern sprechen. Gleichzeitig stellen Voice-Based UIs uns vor ganz neue Herausforderungen: Wir können bildschirmgestützte Interaktionsmodelle nicht ohne weiteres in eine Sprachsteuerung übertragen. Die Sprache ist eine unserer ältesten Kommunikationsmittel und wir haben ganz unterbewusste Erwartungen an unsere Gesprächspartner, die - wenn sie nicht erfüllt werden - schnell in Ärger, Frust und Stress enden können. In diesem Vortrag lernen Sie die Potenziale von Voice-Based UIs, aber auch die speziellen Herausforderungen kennen, die diese mit sich bringen. Freuen Sie sich auf einen lehrreichen Dialog mit Dennis Traub und Amazon Alexa!



Dennis Traub





UX Forschung, Personas und die Integration von UX innerhalb einer Organisation


Warum brauchen wir UX? Was ist UX Forschung? Beispiele von User Studien bringen Euch die Welt der Nutzer nahe: unverständliche Prozesse, inakzeptabler Content, unauffindbare Objekte….. User Research für ein Product ohne Interface? Geht auch! Obwohl wir auf einer GUI Konferenz sind, möchte ich Euch gerne ein Forschungsprojekt für ein API Produkt vorstellen.
Eine andere Methode, eine Organisation auf den Nutzer zu fokussieren und in Richtung nutzerzentrierte Entwicklung zu bringen, ist der Gebrauch von Personas. Wann und warum sollten wir sie nutzen? Worauf sollten wir achten? Wie sind Eure Erfahrungen mit Personas?
Wir sind uns ja alle einig, es ist wichtig, User Feedback einzuholen. Aber wie bekommen wir die Nutzerbedürfnisse in die Entwicklungsprozesse in unserer Firma? Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Integration von UX in einer Organisation: ein separates UX Team, agile Teams mit UX Designer und Researcher, oder das Spotify Modell mit Squats. Was ist die beste Option? Welche Probleme können auftreten? Ich bin gespannt auf Eure Erfahrungen und Meinungen.



Sabrina Duda





UX als Conversion-Faktor im Online Vertrieb


Die Digitalisierung ermöglich Unternehmen auf unterschiedlichen Channels/Touchpoints Neukunden und Kunden zu gewinnen. Nicht jeder Channel führ direkt auf die Unternehmens-Website. Channel-Hopping, das Springen zwischen den Touchpoints sind die Regel. Eine Konvertierung die vom Sales-Cycle abhängt, benötigt ein Tracking über alle Channels hinweg, dass zur automatisierten Lead & Channel Qualifizierung führt. Dies ermöglicht uns, den Kunden und die abgeleitete „Customer Journey“ zu verstehen und Maßnahmen abzuleiten. Die UX in den diversen Channels ist entscheidend um die Conversions zu optimieren und zugleich das Branding zu stärken.



Tim Rombach





Teilhabe fördern durch Barrierefreiheit mit und in IT


Barrierefreiheit in und mit IT ist Gebrauchstauglichkeit für Alle.
Teilhabe und Inklusion ist ein Menschenrecht, was nicht durch ein Brett vor der Tür eingelöst wird. Auch in IT Lösungen wird Barrierefreiheit – neben der moralischen Pflicht – mehr und mehr ein Muss durch das Bundesteilhabegesetz. Technische oder monitäre Einwände von Projektverantwortlichen sind oft ein Hinderungsgrund, Software, Apps oder Websites durch Barrierefreiheit für Menschen mit behinderungen zugängig zu machen, oft sogar schon sich nur in das Thema reinzudenken. Auf einfühlsame Weise möchte Peggy verhelfen, sich in das Thema reinzudenken – Menschen mit Behinderungen als erweiterte Nutzergruppen. Barrierefreiheit kann nämlich als Gebrauchstauglichkeit für alle verstanden werden. Mit den Mitteln der IT könnte die Brücke zwischen dem fehlenden Sinn gebaut werden und somit Menschen Teilhabe ermöcht werden. So könnten Blinde Software hören oder fühlen, Taube gesprochene Worte sehen, Querschnittsgelähmte durch Sehen steuern – wenn man die entsprechende Barrierefreiheit oder techn. Unterstützung in die Software implementiert. Der Vortrag wird abgerundet durch praktische Umsetzungansätze von einfacher Sprache, Universal Design, Programmierhinweisen und Hilfetechnologien bishin zur Testbarkeit von Barrierefreiheit.



Peggy Reuter-Heinrich





Usability beginnt mit Requirements Engineering


Requirements Engineering ist nach einer langen hin und her wogenden Überzeugungsphase im Enterpriseumfeld gesetzt. Mit seinen Methoden steht das zu erstellende System im Mittelpunkt: wie kann es möglichst umfassend und wertsteigernd umgesetzt werden. Bereits vor der Umsetzung werden intensive Überlegungen über die Sinnhaftigkeit von Anforderungen durchgeführt. Jedoch wird häufig die zu lösende Aufgabe und der Mensch, der sie lösen soll, aus dem Auge verloren. Hier ergänzt Usability Engineering das Requirements Engineering: es setzt den Blickwinkel anders; wie kann unnötige Komplexität vermeiden und die Funktionalität des Systems auf ein für den Benutzer ideales Minimum reduzieren. Trotz des scheinbaren Widerspruches ergänzen sich beide Gebiete, ja man kann sagen, sie sind zwei Seiten einer Medaille. Dieser Vortrag zeigt, wie Usability bereits Einzug in die Anforderungsphase halten kann, indem Werkzeuge des Usability Engineerings im Requirement Engineering verwendet werden.



Holger Mester





Empathisches Design mit Microsofts Fluent Design System



Wir leben in einer Welt in der kein User ist wie der Andere und in einer Zeit in der die verschiedensten Gerätekategorien von Smartphones, PCs bis hin zu Mixed Reality-Headsets verwendet werden. Um auf alle Eventualitäten und Nutzungsszenarios vorbereitet zu sein benötigen Designer und Entwickler durchdachte und skalierbare Systeme und Standards. Mit Fluent Design stellt Microsoft ein umfassendes Design System vor, dessen Bausteine (Licht, Bewegung, Material, Tiefe und Skalierbarkeit) App- und Webdesigns fit für die Zukunft machen. Das System wagt den Versuch keinen User außenvorzulassen und dabei geräte- und betriebssystemübergreifend zu funktionieren. In diesem Vortrag erklärt Nadir Adrian Aslam, wie wir Fluent Design nutzen können um empathische Designs zu entwickeln, die am Bildschirm, im freien Raum und sogar ohne visuelles Feedback dem User eine einprägsame Erfahrung bieten.



Nadir Adrian Aslam





GUI vs. VUI'' - Was unterscheidet das Designen für VUIs vom Designen für GUIs



tbd



Sandra Griffel





Dafür stehe ich mit meinem Namen! – GUI Design als Identifikationsmerkmal innerhalb eines Unternehmens



User Interface Designer sowie Frontend Developer wissen es längst: Das attraktive digitale Erscheinungsbild ist ein wesentliches Merkmal guter User Experience. Schließlich wollen sie doch erreichen, dass die Anwender Freude an der Nutzung „ihres“ Systems haben statt zur Konkurrenz zu wechseln. Aber was geschieht, wenn Mitarbeiter an der unternehmensweiten UI-/ UX-Qualität des eigenen Arbeitgebers zweifeln? Wenn Designer und Entwickler nicht zufrieden sind mit ihrem Werk, welches durch Interessen verschiedener Stakeholder im Unternehmen entgegen des eigenen Anspruchs gesteuert wird.
Der Talk zeigt Unstimmigkeiten auf, die zu interner Frustration gegenüber Design-Richtlinien führen. Außerdem werden notwendige Strategien erörtert um die Identifikation mit UI/ UX des Unternehmens zu fördern.



Stefan Hartmann





Das Allheilmittel für ganzheitliche Software-Projekte: Patterns und das Interface Framework



UX und Entwicklung sprechen nicht nur andere Sprachen, sondern sie denken auch vollkommen anders: UXler gehen mit wenig greifbaren Anforderungen um und arbeiten auf Basis flexibler menschlicher Wahrnehmung und Empfindungen, z.B. Verständnis, Erwartungen und Gefallen.
Entwickler hingegen sorgen dafür, dass Dinge binär funktionieren. Dazu ist ein konkreter praktischer Übertrag notwendig, der in ganzheitlichen Software-Projekten häufig zu Chaos und manchmal auch zu schlechter Stimmung führt.
Abhilfe schafft ein Vorgehensprozess, der alle Parteien und Arbeitsergebnisse gleichermaßen berücksichtigt: Das Interface-Framework.
UXler konzipieren wie gewohnt begeisternde Interfaces, werden aber neuartig gefordert: Sie modellieren und dokumentieren bereits in der Konzeptionsphase wiederkehrende Aspekte in Form von "Patterns". Diese Konsistenz wird verlustfrei und unmittelbar von der Entwicklung aufgegriffen und in technische Komponenten übersetzt.
Es entsteht ein Interface Framework, das alle wiedererkennbaren Elemente der Benutzeroberfläche als Bausteinsammlung bereitstellt.
Somit sprechen alle Beteiligten eine gemeinsame Sprache und nebenbei wird die Effizienz der Entwicklungsphase gesteigert. Lead UX Engineer Stephanie Scheja erläutert das Arbeiten mit Patterns und einem Interface Framework im Detail und zeigt mit Beispielen aus realen Großprojekten die Praxistauglichkeit.



Stephanie Scheja





Interface und Produkt



Das User Interface Design befindet sich derzeit im Wandel. Aus Sicht der Produktgestaltung kommen ihm nun - mehr den je - verantwortungsvolle und neue Aufgaben zu. Die Internetgiganten GAFA (Google, Amazon, Facebook, Apple) sind im Besitz von Strukturen, aus denen Produkte hervorgehen, die immateriellen Ursprung haben. Produktgestaltung meint schon jetzt nicht mehr nur das Gestalten einzelner Einheiten, sondern vielmehr eine Ausformulierung ganzer Systeme, aus welchen die Produkte als Konsequenz hervorgehen. Diese Entwicklungen im Bereich technischer Geräte werden durch den Einsatz künstlicher Intelligenz noch verstärkt. Maschinelles Lernen in Kombination mit Big Data macht die Antizipation von Nutzerentscheidungen zunehmend möglich. Der Standard-Versand, die Positionierung der Stecknadel bei Google Maps und die auf Nutzerdaten basierten Vorschläge (Stichwort: Customizing) beim Download von Apps zeigen auf, dass dieser, im Gegensatz zu früher, Angaben oft nur noch überprüfen statt eingeben muss. Einspruch tritt an Stelle der Eingabe. Die These: Das User Interface ist nicht mehr länger Schnittstelle zum Produkt – es ist Teil des Produkts selbst



Pia Scharf





Technische Realisierung

Flexbox und CSS Grid: Layouting der Zukunft


Gerade als GUI-Entwickler stößt man sehr schnell an die Grenzen von HTML und CSS, vor allem was die Möglichkeiten zum Layouten großer Businessanwendungen angeht. Seit einiger Zeit gibt es mit dem Flexbox-Modell eine Möglichkeit, auch komplexe Anwendungslayouts einfach und komplett ohne JavaScript oder gar jQuery zu erstellen. Und das in allen Browsern. Nun kommt mit dem CSS Grid eine weitere Lösung dazu. In dieser Session werden beide Modelle vorgestellt, verglichen und anhand von Beispielen gezeigt, wie auch die schwierigsten Layoutanforderungen für Ihre Business-Apps einfach und hoch performant umgesetzt werden können.



Timo Korinth





Design für Entwickler - mit Angular, HTML und CSS


Wer kennt es nicht? Die Designabteilung schimpft auf die Entwickler und umgekehrt fallen Begriffe wie „Pixelschubser“. Dabei sollten beide Seiten voneinander profitieren und eng zusammenarbeiten.
Diese Session richtet sich vor allem an Entwickler und soll mit Vorurteilen und Ängsten bezüglich Design (mit CSS) aufräumen. Es wird gezeigt, dass gutes Design durchaus lernbar ist und man nicht als Künstler geboren sein muss.



Timo Korinth





HoloLens - was bedeutet das für Entwickler, Designer und Entscheider?


Holografie im Allgemeinen und Microsoft HoloLens im Speziellen hat sich in der Wahrnehmung und den Köpfen der Leute von „Science Fiction in vielleicht 10 Jahren“ zu einem ernstzunehmenden Innovationsprodukt der Gegenwart gewandelt.Diese Session beschäftigt sich mit der ganz zentralen Frage: Wie wird dieser Paradigmenwechsel die Aufgaben, Anforderungen, aber auch erforderlichen Denkweisen für die Businessbereiche Entwicklung, Design aber auch „Entscheider“ beeinflussen? Marco wird darüber sprechen, wie gute Use Cases identifiziert und formuliert werden können. Mittels einiger Beispiele aus seinem Tagesgeschäft mit Kunden zeigt er nicht nur, wie Marco mit Kunden Use Cases und neue Geschäftsmöglichkeiten erarbeitet, sondern auch wie Designer und Entwickler technisch aus dem Vollen schöpfen können, um diese komplett neue gesamtheitliche Art von Interaktion zu realisieren. An Hand von praktischen Beispielen wird Marco zeigen, wie sich mit geringem Aufwand eine performante Mixed Reality Anwendung erstellen lässt. Dabei gibt er einen Einblick in die aktuellen Tools und Frameworks, wird aber auch über die Herausforderungen wie auch die Aufwände sprechen, die bei einer professionellen Anwendung für Mixed Reality anfallen. Abschließend wird Marco eine Idee mit auf den Weg geben, welche aufzeigt, was mit Client-Technologie die direkt am Menschen zum Einsatz kommt und Dienste für künstliche Intelligenz möglich ist und hier das Resümee für die nächste Generation I/O Systeme ziehen.



Marco Richardson





Automatisierte UI Tests mit dem Windows Application Driver


Mit dem Windows Application Driver wird es möglich automatisierte UI Tests auf Basis des De-facto Standards Selenium auf dem Windows Desktop zu erstellen und auszuführen. Getestet werden können dabei die modernen UWP Anwendungen wie auch klassische Win32 Applikationen, welche zum Beispiel WPF als Technologie verwenden.
In dem Talk wird gezeigt, was man benötigt um den Windows Application Driver auszuführen, wie man diesen einrichtet und mit welchen Schritten man zum ersten automatisierten UI Test kommt. Nach diesem Einstieg wird ein Blick auf Appium geworfen, welches es ermöglicht GUI Tests für Windows, Android und iOS Applikationen zu erstellen. Dabei finden auch fortgeschrittene Techniken wie das Page Object Model Anklang. Diese sollen helfen, die Tests wartungsfreundlich und wiederverwendbar zu gestalten.



Alexander Witkowski





Von Null auf Chatbot in 50 Minuten


„Nach GUI kommt NUI (Natural Unser Interfaces)“: Dies schreiben viele Fachmedien. Gemeint ist die Interaktion mit Software, die über Maus und Tastatur hinausgeht. Mit Cortana und Siri beginnt die Interaktion der Nutzer durch natürliche Sprache, die nicht nur auf bekannten Sprachbefehlen beruhen, sondern Dialoge nutzen und den Nutzer kennen. Passend dazu hat Microsoft im März 2016 sein Bot SDK vorgestellt. Zusammen mit den Cognitive Services ist es damit möglich in sehr kurzer Zeit eigene Bots zu erstellen und diese mit populären Diensten wie Skype, Facebook und Slack zu verbinden.
In der Session wird ein Einblick in das Microsoft Bot SDK gegeben und mit Hilfe von LUSI, dem Language Understanding Intelligent Service, ein erster eigener Chatbot erstellt, der mit dem Nutzer in einen Dialog tritt.



Alexander Witkowski





Micro Apps


Granulare Apps mit verteilten Aufgaben statt Menü Monster. Konzept, Design, Kommunikation über Device Grenzen hinweg.



Hannes Preishuber





Das GUI in der CUI: Microsoft schafft offenen Standard für flexible und komplexe grafische Elemente - Adaptive Cards


Mit Adaptive Cards versucht Microsoft einen neuen offenen Standard zu etablieren und legt die Implementierung gleich vor. Adaptive Cards sind ein neuer Weg für Entwickler, um grafische Oberflächen und Inhalte innerhalb von Karten in Conversational UIs in vereinheitlichter und konsistenter Form (ein JSON-Format) zu beschreiben und auszutauschen. Dieser neue Standard versucht die Grenzen der restriktierten Templates für Karten zu durchbrechen, um Inhalte anspruchsvoll dahin auszuliefern, wo der Benutzer sich gerade befindet. Flexiblen und komplexen grafischen Elementen, die den eigenen Ansprüchen gerecht werden, steht damit nichts mehr im Weg. Spracherkennung und -synthese sind Grundkonzepte und Bestandteil seit der ersten Minute - Multimodalität ist das Schlagwort. In dieser Session werden Adaptive Cards genauer unter die Lupe genommen. Zuerst ein Überblick: Welche Ziele hat Microsoft mit dem neuen Standard? Welche Implementierungen werden geliefert und welche Hersteller/Plattformbetreiber unterstützen den Standard bereits? Dann wirds technisch - Umsetzung von Adaptive Cards: SDKs für JavaScript, TypeScript und .NET. Erläuterung des Card Schema, Schema Explorers und Visualizers. Integration von Sprache. Text-Styling. Der technische Teil ist dabei komplett praxisorientiert und live gecoded.



Robin Sedlaczek





Die Suche hat ein Ende: Bots - Das perfekte Anwendungsmodell. UIs für jedes Device!


Sie vereinen alles: das Backend, das User Interface, die User Experience, die Benutzerführung. Das UI ist multimodal: Text, Sprache und Rich-Media. Responsiveness? Per sè und mit null Aufwand. Plattformunabhängigkeit? Unvergleichbar: Android, iOS, PC, XBox, HoloLense: im Prinzip überall, wo ein Messanger läuft. Auch wenn das Device headless ist. Skalierung übernimmt die Plattform: Skype, Facebook, Slack, Cortana, um nur einige zu nennen. Das Besondere: Code schreibt man nur einmal. Dabei basieren sie auf erstaunlich wenigen Technologien und Konzepten: HTTP, WebSockets, JSON, REST. Diese Eigenschaften machen Bots zu dem perfekten Anwendungsmodell und zur Grundlage der Anwendungen von Morgen. Und das schon heute: Mit dem Microsoft Bot Framework! In dieser Session wird gezeigt, wie es geht. Besprochen werden: Konversationsdesign, Dialoge, FormFlow, Adaptive Cards, Spracherkennung und -erzeugung, Callable Bots, NLP, Deployment und Bereitstellungsprozess, Sicherheit, Analytics uvm. End-to-End an Hand praktischer Beispiele im Live-Coding



Robin Sedlaczek





JavaScript Web Applikationen entwickeln mit C#


C# für ein Web Backend ist ein alter Hut. Wie schön wäre es, wenn man auch die im Browser laufenden Programme in C# programmieren könnte. Wenn eine komplette Solution im Visual Studio bearbeitbar wäre. Wenn man im Browser den C# Code debuggen könnte. Wenn man nur NuGet Abhängigkeiten hätte und keine weiteren Hilfsprogramme nötig wären.
Das alles ist heute möglich und einfacher als ihr denkt! Wie das geht und welche Vorteile das noch haben kann erfahren Sie in diesem Vortrag



Wolfgang Kinkeldei





Native UIs und trotzdem Cross-Platform


Viele sind der Meinung, dass man sich bei der App-Entwicklung entscheiden muss: Will ich die bestmögliche User Experience oder will ich eine Cross-Platform-App entwickeln? Mit dem Xamarin-Ansatz von Microsoft ist beides möglich: Native User Interfaces mit nativer Performance und trotzdem Code-Wiederverwendung bis über 90%.
In diesem Vortrag wird gezeigt, was mit Xamarin möglich ist und wie man das umfangreiche Tooling einsetzen kann, um die bestmögliche User Experience zu erreichen.



Kerry W. Lothrop





We are all creators: Wie AI und Kreativität technische Projekte bereichern können


Daten sind für viele Unternehmen die treibende Kraft hinter ihrem Geschäftsmodell. Neben der Aufbereitung und Analysen der Daten stellt dabei vor allem auch die Visualisierung von großen Datenmengen eine Herausforderung dar. In diesem Vortrag wird anhand echter Anwendungsfälle aus dem Bereich IoT erläutert, wie Daten basierend auf WebGL und d3.js/c3.js sowohl in Webanwendungen als auch in UWP-Apps (Universal Windows Platform) zielführend visualisiert werden können.



Christian Vorhemus





Cortana und Cortana Skills: Was steckt hinter den smarten Assistenten?


Digitale Assistenten sind dran und drauf, neben unseren Smartphones auch langsam unser Wohnzimmer oder Auto zu erobern. Waren die ersten Gehversuche noch relativ holprig, konnten in letzter Zeit dank Forschungsfortschritten vor allem im Bereich „Deep Learning“ signifikante Verbesserungen im Bereich „Natural Language Processing“ und „Intent Detection“ erzielt werden. In diesem Vortrag dreht sich alles rund um den aktuellen Stand der Technik von Microsoft intelligentem Assistent „Cortana“ und die Möglichkeit, mit Cortana Skills die Fähigkeiten des Assistenten selbst zu erweitern.



Christian Vorhemus





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